Finca-Andaluz

Darum ist – und bleibt – Reiten eine Schule der Menschlichkeit!


Das Pferd ist dein Spiegel, der deine gute und schlechte Laune unverfälscht wiederspiegelt.

Willst du wissen wer du bist??? Dann schau in die Augen deines Pferdes.

Doch erschreck nicht über die Wahrheit.

Ein Pferd ohne Reiter ist noch ein Pferd, doch ein Reiter ohne Pferd ist nur ein Mensch!

Ein Pferd vergisst nichts.....

aber vergibt alles.

Gib deinem Pferd alles was es braucht und es wird dir sein Herz schenken.

Solange Menschen denken das Tiere nichts fühlen, müssen Tiere fühlen dass Menschen nicht denken...

Männer und Pferde, beide sind teuer, doch wähle die Pferde, die sind treuer.

Es gibt keine tieferen Geheimnisse als die zwischen Pferd und Reiter.

Ein Pferd weiß, wann du fröhlich bist,es weiß, wann du Stolz bist und es weiß, wann du eine Möhre dabei hast ;-)

Geh nicht vor mir, ich will dir nicht folgen, geh nicht hinter mir, ich will dich nicht führen.

Geh neben mir und sei mein Freund.

Wo wäre der Mensch denn geblieben, hätte er nicht zum Freunde das Pferd?

Es hilft dir schon tausende Jahre, kennst du überhaupt seinen Wert?

Es trug dich geduldig durch Berge,zog den Wagen und pflügte das Tal.

Im Krieg half es mutig dir siegen, wie oft litt es Schmerzen und Qual!!!!

Doch wehe, wenn es Krank geworden, weil der Mensch oft die Grenzen nicht kennt,

dann wird es verkauft und verlassen, das Pferd, dass er Freund so oft nennt!

Dann steht es zusammengetrieben, verlassen in Markthalle 6, sucht vergebens ein neues Zuhause und wird dann zur Schlachtbank gebracht.

Mit Angst in den so treuen Augen, beim letzten Weg voller Qual, blickes suchend nach dir in die Runde

und wiehrt dir ein letztes mal!!!

ENDE

Hier einen Artikel aus der "TV hören und sehen" Zeitschrift vom 01.08.2008 über das Wesen Pferd. Geschrieben wurde dieser Artikel von einem Mongolischen Krieger.

Mein Volk kennt keine Übersetzung für das Wort Seele. In unserem Glauben besitzt der menschliche Geist die Gestalt eines Pferdes. Die Schamanen nennen es Chiimori- Windpferd- und es heißt, dieses Wesen sei unsere Verbindung zwischen Himmel und Erde. Jede gute Tat, so besagen die alten Weisen, wird ein Chiimori stärken, auf dass es eines Tages zur Erde hinabzusteigen vermag, um seinen Menschen zu finden und als Seelengefährten an dessen Seite zu stehen.

Vor langer Zeit lehrten wir unsere Kinder, stets Ausschau zu halten nach dem einen Pferd, das mit den Aberhundert Herden dieser Erde läuft; dem einen Pferd, das ihre Seele teilt. Die Fähigkeit, zu erkennen, aber haben wir lange verloren. Wir sehen mit den Augen; fühlen mit den Händen; urteilen mit dem Verstand. Doch unsere Herzen schweigen.

Jedes Pferd ist uns gleich jedem anderen. Wir treiben sie, errichten Zäune, die sie gefangen halten, zähmen und unterwerfen sie. Pferde sind für uns geworden wie Gold- sie besitzen einen Wert, der messbar ist, obwohl doch in Wahrheit alles an ihnen unermesslich ist.

Und mein Volk- mein Volk kennt bis heute keine Übersetztung für das Wort Seele. In unerem Glauben trägt der menschliche Geist die Gestalt eines Pferdes, flüchtig wie der Staub und der Wind, aus dem es geboren wurde. Doch wir verlieren die Pferde, ich spüre es. Und so, wie wir die Pferde verlieren, so werden wir uns selbst verlieren, irgentwo zwischen Himmel und Erde. Seelenlos, nun, da wir in dem Blick eines Pferdes nichts mehr zu erkennen vermögen.

Ich hoffe ich konnte einige zum Nachdenken bringen!!!

 

 ZITAT/GEDICHT/SPRICHWORT:
Das Pferd ist dein Spiegel.
Es schmeichelt dir nie.
Es spiegelt dein Temperament.
Es spiegelt auch seine Schwankungen.

Ärgere dich nie über ein Pferd;
du könntest dich ebensowohl
über deinen Spiegel ärgern.

 

"Wunderbares zartes Spiel und Gegenspiel von Menschenhand und Pferdelippe.
Hast du je darüber nachgedacht?
Es ist als ob ein leichter beseelter Widerstand das Tier entzückt wie der Widerstand deiner Seele deinen Freund entzückt.
Dies ist das Leben.
Wenn du recht reitest wird das beglückende Spiel von deinem Pferde immer von neuem im Schwunge nach vorwärts gesucht.
Je mehr deine Hand ihm nach vorne enteilt um so dringender,eifriger wird das Tier dir nachstreben - um jenes Spieles willen.
Treibe dein Pferd im Gang ein wenig in das Spiel hinein.
Dann längt sich der Hals.
Um der Hand die es liebt nachzukommen,werden die Tritte länger,schwungvoller,ruhiger zugleich und ausgiebiger.
Der ganze Leib strebt nach dem Punkte hin, wo das Spiel sich abspielt, fühlbar wird:
Die Hinterbeine setzen sich eifrig unter den sich aufwölbenen Rücken.
Das Ohr ist nach vorwärts gespitzt. Das Genick richtet sich auf. Der Hals hebt sich frei aus den Schultern. Die ganze Säule der Wirbel vom Schweif bis zum Genick ist zu einer elastischen,federnden Brücke gewölbt, ins Freie hinaus gespannt,bis sie auf der Stange des Gebisses in ihrem immer nach vorne enteilenden unvergleichlichen Stützpunkt ruht,so sicher und leicht wie eine Tänzerin im Schweben auf dem Finger ihres Partners.
Es ist aber kein Spiel,sondern eine plumpe Vergewaltigung durch mächtige Hebel,die die treiben,welche dem die feine Hand suchenden Pferdemaul einem Widerstand setzen dem es entgehen will,mag es auch zaghaft vorwärts schreiten.
dann wird sein Hals kürzer statt länger, die Ohren legen sich rückwärts,die Nase fällt gegen die Brust,das Genick senkt sich und der Gang verkürzt sich.
Es stoße sich ab am Gebiß,sagt der Reitlehrer mit Reitknechtsgedanken.
Es ist aber, dass die Hand das Pferd abstößt, das es abgestoßen wird."

 

"Anmut ist eine schöne Zierde der Kunst. Ohne Anmut gibt es kein feines Reiten, und ohne Feingefühl kann man nicht an Kunst denken. Härte, Gewalt und Kraft sind die Mitgift der Mittelmäßigen, die niemals wahrhaftig sein wollen." (Nuno Oliveira)

Lange Bügel, kurze Zügel,
in der Reitbahn keine Hügel
Bandagiert rund um die Uhr
Mitteltrab in einer Tour
Manche nennen das DRESSUR.

Xenophons Ausbildungs-Grundsätze:
1. Dein Pferd sei zuverlässiger Freund, nicht Sklave!
2. Widme seiner Ausbildung so viel Aufmerksamkeit, als ginge es um deinen eigenen Sohn. Achte darauf, dass Körper und Seele deines Pferdes sorgfältig geschult werden. Es soll sich durch Leistungsvermögen und Zuverlässigkeit auszeichnen. Seine charakterliche Prägung und Formung sei dir besonders wichtig! Präge es von seinen ersten Lebenstagen an so, dass es zu dir tiefes vertrauen fasst, dich respektiert und dir gehorcht. Mache dein Pferd menschenfreundlich! Es soll dich geradezu lieben.
3. Bringe es zu Arbeitsfreude und freiwilligem Gehorsam!
4. Sei achtsam und nimm auf seine Bedürfnisse Rücksicht!
5. Setze alles daran, dich deinem Pferde verständlich mitzuteilen. Es soll deine „Sprache“ verstehen! Belohnung und Strafe sind die einzigen Erziehungsmittel. Aber Belohnung hat unbedingt Vorrang. Belohne jede besondere Leistung und jeden Lernfortschritt – am besten, indem du ihm eine Pause gönnst oder die Arbeit beendest.
6. Langweile dein Pferd nicht! Variiere die Arbeit, biete ihm unterschiedliche Anregungen. Reit es nicht nur in der Bahn, trainiere es im Gelände, beim Springen und auf der Jagd.
7. Arbeite an deiner eigenen körperlichen und charakterlichen Schulung! Bemühe dich um einen korrekten, von der Bewegung des Pferdes unabhängigen Sitz, der dir bei jeder Übung, jedem Tempo und in jedem Gelände ein kontrolliertes Einwirken auf das Pferd ermöglicht. Deine Hand darf unter keinen Umständen das Pferd im Maul stören. Erziehe dich dazu, in jedem Fall Ruhe zu bewahren und deine Emotionen zu kontrollieren. Gib Zornausbrüchen keinen Raum.
8. Mach dir klar, dass die Lektionen der höheren Dressur keine Kunststücke sind, die du deinem Pferd mit Hilfe unnatürlicher Zwangsmittel beibringen kannst. Sie sind Formen der imponierenden Selbstdarstellung des Pferdes, die es in besonderen Erregungszuständen vor seinen Artgenossen von sich aus zeigt.
9. Dein Pferd soll Freude bei der Arbeit empfinden und in seinen Bewegungen und seiner Haltung Begeisterung zum Ausdruck bringen.
10. Versuche nicht, dein Pferd durch stark rückwärts wirkende Zügeltätigkeit oder andere Zwangsmittel zu versammeln und aufzurichten. Reite bestimmt vorwärts bei leicht anstehendem, im entscheidenden Moment nachgebendem oder hingegebenem Zügel.
Aus: „Xenophon Reitkunst“ - Dr. Klaus Widdra - Wu-Wei-Verlag -

 

 

 

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