Finca-Andaluz

Darum ist – und bleibt – Reiten eine Schule der Menschlichkeit!


Hach ja ... seufz lang lang ist´s her, als ich das erste mal auf dem Rücken eines Pferdes saß.

Ich glaube ich muss so um die 5 Jahre alt gewesen sein als mich mein damaliges Pflegeshetty Whisky durch die Wälder trug. Und mir wie so oft zeigte, dass es nicht schlimm ist vom Pferd zu fallen. Einfach wieder aufsteigen!!! Eigentlich habe ich mein gesamtes Leben mit Pferden verbringen dürfen.

Dank meiner liebevollen und äußerst geduldigen Mama. Ach, was musste sie alles mit mir durchmachen. Sie tat alles für mich um mir die Möglichkeit geben zu können mein Leben mit Pferden zu verbringen. Sie gab sogar ihr Leben in Hamburg für mich auf um mit mir gemeinsam im damaligen Pferdemusikal " Der Zauberwald, Goa" vom Pferde-Palast mitzureisen. Dort lernte sie sogar einen Mann für sich kennen, er Lehrte mich lange Zeit was es heißt ein Pferd von Anfang an auszubilden. Durch ihn lernte ich eigentlich all dass, was ich heute mit Pferden gemeinsam in einem Team erreichen kann. Sei es in der Bodenarbeit oder in der Alta Escuela. Damals hatte ich die Ehre mit den tollsten Pferden arbeiten und Trainieren zu dürfen. Mich fand man damals schon immer (ich war 13 Jahre alt) bei den schwierigsten Pferden in der Box. Diese hatten es mir schon immer angetan. Und versetzte so manchmal den Oberstallmeister Hernn Lesker in Rage, wenn er mich von den (so gefährlichen Pferden) aus der Box ziehen musste.

Irgentwann gab er es jedoch auf, da es eh keinen Sinn machte wenn ich am nächsten Tag unbelehrt schon wieder in deren Boxen zu finden war.  Tja auch als kleines Mädchen hatte ich damals schon durchsetztungskraft.  Und so ließ er mich am ende sogar mein Lieblingspferd (damals noch einen Friesen) reiten. Leider hatten wir nie das Geld um meinen Nero zu kaufen und meine Schulischen Leistungen ließen auch stark nach, und so musste ich den Zauberwald verlassen und von meinem geliebten Nero abschied nehmen. Dieses habe ich bis heute noch nicht verkraftet, da sich der Zauberwald kurze Zeit später auch auflösen musste. Man hört kaum noch etwas von diesem schönem Musical alles nur noch Erinnerungen. Das hat mir sehr zugesetzt da diese Zeit mein gesamtes Leben verändert hat. Es war die schönste Zeit für meine Mutter und mich gewesen.

Zurück im Wahren Leben nahm ich nun für einige Jahre wieder Abschied von den Pferden. Ich war zu sehr mit der Schule beschäftigt. Mit 17 fing ich dann wieder mit dem Reiten an und hatte mehrere Reitbeteiligungen. Ich startete auch 3 Anläufe um meinen  Pferdewirt zu machen. Schmiss aber jedesmal wieder hin, da ich mich in jedem Hof irgentwie Ausgebeutet fühlte. Misten, Misten, Misten dass kanns doch nicht sein oder? Dafür brauch man doch keine Lehre, dass kann jeder Depp dachte ich. Also hielt ich mich vorerst mit Praktikas bei verschiedenen Trainern über Wasser. Mir war von Anfang an klar!!! Ich will später nur mit Pferden arbeiten und Menschen die Probleme mit Ihren Pferden haben helfen eine Lösung zu finden. Denn bis heute habe ich einen besonderen Draht zu Pferden bei denen andere Leute schon längst aufgegeben haben. Trotz mehrfacher Knochenbrüche und vielen gefährlichen Situationen in die ich unfreiwillig geriet hat es sich bis heute nicht geändert.

Im Jahre 2005 wie auch genauer beschrieben auf Snoopys Seite bekam ich mein erstes eigenes Pferd. (Mein Mann schenkte ihn mir damals zu meinem 20. Geburtstag). Dies war sozusagen mein endgültiger Start zurück in die Reiterwelt. Snoopy bildete ich mir bis zur Hohen Schule aus und nun kann man uns gemeinsam auf verschiedenen Veranstaltungen in Norddeutschland antreffen.

Aber dass sollte nicht mein einzigster Showstar bleiben. Nachwuchs musste her, denn ich wollte auch vom Sattel aus ein Pferd komplett selber ausbilden und später präsentieren. Denn das Reiten ansich fehlte mir trotzdem sehr. So kam es dass ich mir im Jahre 2006 (Komplette Geschichte siehe Sisqos Seite) einen 1 jährigen Connemarahengst kaufte. Mit ihm erfüllte sich mein Traum von einem Cremello. Er erwies sich als absoluter Glücksgriff! Ich habe mit ihm ein Pferd, auf dass ich mich in jeder Situation voll und ganz verlassen kann. Er ist nun mit seinen 4 Jahren schon sehr weit ausgebildet so dass ich ihn nun langsam an Auftritte gewöhnen werde. In Form von ab und an mal mitnehmen ohne in vorzustellen sondern um ihn einfach mal an den Trubel zu gewöhnen. Manchmal muss ich mich selber ausbremsen um nicht doch zu viel zu verlangen. Denn er ist ja erst 4 und wir haben noch jede menge Zeit. Daran muss ich mich manchmal selber erinnern.

So und da alle guten Dinge ja bekanntlich 3 sind, stoßte im Jahr 2008 der kleine Welsh A Wallach Chiquilo hinzu. Ihn kaufte ich von einer sehr lieben Frau die leider an der Krankheit MS erkrankt ist und ihn daher abgeben musste. Da er ihr ein und alles war und auch heute noch ist war es ihr wichtig dass er in gute Hände kommt, wo er seinen Lebensabend verbringen kann. Als ich Chiquilo bekam war er 13 jahre alt und Schuldigung ziemlich verfettet! Heute nach einem Jahr Training an der Doppellonge ist auch er zu einer kleinen Sportskanone und liebling der Kinder geworden. Er begeistert durch sein Spritziges Temperament und seiner unglaublich guten Selbsthaltung am langen Zügel. Diese Eigenschaften machten es mir leicht ihn weiter Auszubilden.

Egal welche Pferde ich bisher ausgebildet habe. Die Pferde die über ein gutes Temperament und Spritzigkeit verfügt haben sind mir am meisten in Erinnerung geblieben. Mit solchen Pferden arbeite ich einfach gerne, weil diese sehr schnell lernen. Wenn man einmal das Herz eines solchen Energiebündels gewonnen hat, dann hat man es bei richtigem Umgang für ewig.

 

 

fortsetzung folgt.....

 

 

 

 

 

 

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